Allgemeine Geschäftsbedingungen für Geschäftskunden
Stand: 9. September 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Warenbestellungen im Smekker-Shop bei Smekker 24 GmbH, Imkerweg 10, 32832 Augustdorf, Deutschland, vertreten durch die Geschäftsführerin Helena Schröder, nachfolgend „wir“. E-Mail: service@smekker.de, Telefon: 05237 4919890.
Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, die bei der Bestellung in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln, sowie an juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Über den Shop schließen wir keine Verträge über Bestellungen zu privaten Zwecken. Wir können geeignete Nachweise der Unternehmereigenschaft verlangen. Maßgeblich bleibt der tatsächliche Zweck des jeweiligen Geschäfts; eine Firmenangabe allein ändert den gesetzlichen Kundenstatus nicht.
Wir betreiben einen Online-Warengroßhandel mit überwiegend Non-Food-Artikeln, insbesondere Autodüften, Motorölen und weiteren Waren des täglichen Bedarfs. Ergänzend bieten wir Lebensmittel, insbesondere Getränke und Snacks, an. Diese AGB betreffen den Kauf und die Lieferung körperlicher Waren.
Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihrer Geltung ausdrücklich zustimmen. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB; ihr Vorrang wird nicht von einer bestimmten Form abhängig gemacht.
2. Bestellung und Vertragsschluss
Die Darstellung der Waren im Shop ist eine Einladung zur Abgabe einer Bestellung, kein verbindliches Angebot. Der Kunde kann Artikel auswählen, die Bestellmenge festlegen und die Waren in den Warenkorb legen. Vor dem verbindlichen Absenden können Warenkorb, Mengen, Rechnungs- und Lieferadresse sowie Zahlungs- und Versandangaben in den dafür vorgesehenen Schritten geprüft und berichtigt werden.
Mit dem Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot über die in der abschließenden Übersicht bezeichneten Waren zu den dort ausgewiesenen Konditionen ab. Wir bestätigen den Eingang der Bestellung unverzüglich elektronisch. Eine reine Eingangsbestätigung ist noch keine Vertragsannahme. Enthält eine Nachricht bereits ausdrücklich die Annahme der Bestellung, gilt die darin erklärte Annahme.
Im Übrigen kommt der Vertrag durch unsere ausdrückliche Auftragsbestätigung oder durch Versendung der bestellten Ware zustande. Für die Annahmefrist gelten die gesetzlichen Vorschriften. Eine zusätzliche achtwöchige Bindung des Kunden wird nicht vereinbart. Eine vom Angebot abweichende Auftragsbestätigung ist ein neues Angebot, das der Zustimmung des Kunden bedarf.
Vertragssprachen sind Deutsch und Englisch. Übersetzungen der Bedienoberfläche in weitere Sprachen ändern die vereinbarten Vertragssprachen nicht. Die Vertragsbestimmungen einschließlich dieser AGB können bei Vertragsschluss abgerufen und in wiedergabefähiger Form gespeichert werden. Die Bestelldaten werden zur Vertragsabwicklung gespeichert.
3. Waren, Bestellmengen und Verpackungseinheiten
Maßgeblich sind die vereinbarte Artikelbezeichnung, Artikelnummer, Beschaffenheit, Menge und Verpackungseinheit. Eine Verpackungseinheit (VPE) enthält die beim Artikel angegebene Zahl an Stück. Werden beispielsweise zwei VPE mit jeweils 24 Stück bestellt, umfasst die Bestellung 48 Stück.
Ob der angezeigte Preis pro Stück oder pro VPE gilt, ergibt sich aus der zugehörigen Preisangabe. Es werden nur die jeweils angebotenen Bestelleinheiten verkauft. Vereinbarte Beschaffenheiten und gesetzliche Anforderungen an die Ware werden durch Abbildungen oder allgemeine Änderungsvorbehalte nicht eingeschränkt. Andere Artikel werden nur mit Zustimmung des Kunden als Ersatz geliefert.
Bei Motorölen und technischen Betriebsstoffen sind insbesondere die zum Artikel angegebenen Spezifikationen, Viskositäten und Freigaben maßgeblich. Bitte beachten Sie die für Ihren Verwendungszweck erforderlichen Herstellerangaben sowie die mitgelieferten Verwendungs-, Lagerungs- und Sicherheitshinweise. Eine ausdrücklich vereinbarte Eignung, gesetzliche Informationspflichten und unsere Verantwortung für vertragsgemäße Ware bleiben unberührt.
4. Preise und zusätzliche Kosten
Die für Geschäftskunden ausgewiesenen Preise sind Nettopreise in Euro zuzüglich der jeweils anfallenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Maßgeblich sind die vor der verbindlichen Bestellung vereinbarten Preise. Hinzukommende Versand-, Verpackungs- oder sonstige Kosten müssen vor Abgabe der Bestellung angegeben oder gesondert mit dem Kunden vereinbart werden.
Es gelten die vor Bestellung ausgewiesenen und vereinbarten Mindestbestellwerte, Versandbedingungen und etwaigen Freigrenzen. Nach Vertragsschluss werden Preise, Bestellmengen oder Frachtkosten nicht einseitig erhöht.
Bei pfandpflichtigen Getränken fällt zusätzlich das für den jeweiligen Artikel ausgewiesene Pfand an. Pfandbetrag und Berechnungseinheit werden vor Abgabe der Bestellung gesondert angegeben. Gesetzliche Pfand- und Rücknahmeregeln bleiben unberührt.
5. Lieferung
Der Paketversand erfolgt mit DHL oder DPD an die vereinbarte Lieferadresse in Deutschland. Ein bestimmter Paketdienst ist nur geschuldet, wenn er ausdrücklich vereinbart wurde. Individuell vereinbarte Liefergebiete und Konditionen bleiben unberührt. Liefertermine und Lieferfristen ergeben sich aus den Angaben zum jeweiligen Angebot und einer gegebenenfalls getroffenen Einzelvereinbarung. Ein unverbindlicher Lieferwunsch ersetzt keine ausdrücklich bestätigte Terminvereinbarung.
Ist Vorkasse vereinbart, wird nach Eingang der vereinbarten Zahlung geliefert; der hieran anknüpfende Beginn einer Lieferfrist muss dem Kunden vor Bestellung mitgeteilt werden. Über erkennbare Lieferverzögerungen informieren wir den Kunden unverzüglich.
Teillieferungen erfolgen nur nach Vereinbarung mit dem Kunden. Dadurch entstehende zusätzliche Versandkosten bedürfen ebenfalls einer Vereinbarung. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei verspäteter, ausbleibender oder unmöglicher Lieferung bleiben unberührt. Leistungsort und Gefahrübergang richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften, soweit keine wirksame Einzelvereinbarung getroffen wurde. Liegen die Voraussetzungen eines Versendungskaufs nach § 447 BGB vor, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung mit der Übergabe an den zur Versendung bestimmten Transporteur auf den Kunden über. Unsere gesetzlichen Pflichten, insbesondere hinsichtlich vertragsgemäßer Ware, Verpackung und der Beachtung vereinbarter Versandanweisungen, bleiben unberührt.
6. Zahlung und Zahlungsverzug
Der Kunde kann die ihm im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten nutzen. Es gelten die vor Vertragsschluss vereinbarten Zahlungsbedingungen und Fälligkeiten. Fehlt eine Vereinbarung, gelten die gesetzlichen Regeln. Eine nachträgliche Rechnung begründet nicht einseitig neue Zahlungsbedingungen.
Bei Vorkasse erfolgt die Zahlung nach der entsprechenden Zahlungsaufforderung an die dort angegebene Bankverbindung. Eine SEPA-Lastschrift setzt ein wirksames Mandat und die erforderliche Vorabinformation nach den dafür geltenden Vereinbarungen voraus. Aus diesen AGB allein ergibt sich kein Lastschriftmandat.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Bei Entgeltforderungen gegen Kunden, die keine Verbraucher sind, beträgt der gesetzliche Verzugszins neun Prozentpunkte über dem jeweils geltenden Basiszinssatz. Die gesetzliche Verzugspauschale und sonstige gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt. Ein Verzug mit einer einzelnen Rechnung stellt nicht automatisch alle anderen Rechnungen vorzeitig fällig.
7. Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung des jeweiligen Kaufpreises unser Eigentum. Eine weitergehende Sicherungsabtretung oder ein erweiterter beziehungsweise verlängerter Eigentumsvorbehalt wird durch diese AGB nicht vereinbart.
8. Untersuchung und Mängelrechte
Ist der Kauf für beide Teile ein Handelsgeschäft, gilt § 377 HGB.
Für Kunden und Geschäfte, auf die § 377 HGB nicht anwendbar ist, wird durch diese AGB keine zusätzliche Untersuchungs- oder Ausschlussfrist eingeführt.
Bei Mängeln gelten die gesetzlichen Rechte, insbesondere auf Nacherfüllung sowie bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen auf Rücktritt, Minderung und Schadensersatz. Es gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen. Rechte aus Arglist, einer übernommenen Garantie sowie gesetzliche Lieferantenrückgriffsrechte werden nicht eingeschränkt.
9. Haftung
Wir haften nach den gesetzlichen Vorschriften. Diese AGB enthalten keine zusätzliche Haftungsbegrenzung. Insbesondere werden die Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit und Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz nicht ausgeschlossen oder beschränkt.
10. Verpackungen und gesetzliche Rücknahmepflichten
Wir sind im Verpackungsregister LUCID registriert und beteiligen unsere systembeteiligungspflichtigen Verpackungen an einem dualen System. Die Sammlung und Verwertung dieser Verpackungen erfolgt über die dafür vorgesehenen Sammelwege des Systems.
An unserem Unternehmenssitz betreiben wir keine eigene Verpackungsannahmestelle. Unsere Beteiligung an einem dualen System ersetzt nicht die gesetzlichen Rücknahmepflichten für Verpackungen, die davon nicht erfasst werden. Das betrifft insbesondere bestimmte Transportverpackungen sowie besondere Rücknahme- und Pfandpflichten.
Gesetzliche Rücknahme- und Informationspflichten bleiben unberührt. Soweit Verpackungen den anwendbaren Rücknahmeregeln unterliegen, erfolgt die Rücknahme nach den gesetzlichen Vorgaben. Mit Endabnehmern, die keine Verbraucher sind, können abweichende Vereinbarungen über Rückgabeort und Kosten nur im gesetzlich zugelassenen Umfang getroffen werden. Ein pauschaler Ausschluss der Verpackungsrücknahme wird nicht vereinbart.
Die Rücknahme der gesetzlich erfassten, gebrauchten und restentleerten Verpackungen dient der Wiederverwendung oder ordnungsgemäßen Verwertung. Sie umfasst die Verpackungen der gleichen Art, Form und Größe wie die von uns in Deutschland bereitgestellten Verpackungen. Ohne eine gesetzlich zulässige abweichende Vereinbarung erfolgt die Rücknahme unentgeltlich nach den gesetzlichen Vorgaben. Rückfragen können Sie an service@smekker.de richten.
11. Motor- und Getriebeöle: Altölrücknahme
An unserem Unternehmenssitz betreiben wir keine eigene Altölannahmestelle. Für Fragen zur gesetzlich vorgesehenen Rücknahme wenden Sie sich bitte an service@smekker.de.
Soweit wir Verbrennungsmotoren- oder Getriebeöl an Endverbraucher im Sinne der Altölverordnung abgeben, muss vor der Abgabe eine eigene oder vertraglich nachgewiesene Annahmestelle bestehen. Die gesetzlich geschuldete unentgeltliche Annahme umfasst gebrauchte Verbrennungsmotoren- oder Getriebeöle bis zur Menge des im Einzelfall bei uns erworbenen Öls sowie entsprechend Ölfilter und beim Ölwechsel regelmäßig anfallende ölhaltige Abfälle. Die gesetzliche Verpflichtung wird nicht allein durch einen Verweis auf einen Lieferanten ersetzt. Soweit § 8 Abs. 2 AltölV anwendbar ist, muss die Annahmestelle zudem die fachgerechte Durchführung des Ölwechsels ermöglichen.
Auch ein Geschäftskunde, der das Öl selbst verwendet, kann Endverbraucher im Sinne der Altölverordnung sein. Für gewerbliche Endverbraucher richtet sich die Lage der Annahmestelle nach § 9 Abs. 1 AltölV, soweit dessen Voraussetzungen erfüllt sind. Die gesetzlichen Annahmepflichten entfallen nicht allein wegen des Geschäftskundenstatus.
12. Lebensmittel, Haltbarkeit und Sicherheitsinformationen
Bei Getränken und Snacks sind die jeweiligen Artikelangaben und die Kennzeichnung der Ware zu beachten, insbesondere die für den Artikel geltenden Lagerungs- und Verwendungshinweise sowie das Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum. Eine bestimmte verbleibende Haltbarkeitsdauer bei Lieferung gilt, wenn sie für den jeweiligen Artikel oder im Einzelfall vereinbart ist. Solche Zusagen sowie die gesetzlichen Anforderungen an sichere und vertragsgemäße Lebensmittel werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.
Gesetzliche Pflichten zur Bereitstellung und Weitergabe von Lebensmittel- und Sicherheitsinformationen, zur Rückverfolgbarkeit sowie zu erforderlichen Rücknahmen und Rückrufen bleiben unberührt. Diese AGB verlagern unsere eigenen gesetzlichen Pflichten nicht auf den Kunden.
13. Aufrechnung, Zurückbehaltung und Schlussbestimmungen
Für Aufrechnung und Zurückbehaltungsrechte gelten die gesetzlichen Vorschriften. Es wird keine pauschale Beschränkung auf unbestrittene oder rechtskräftig festgestellte Gegenforderungen vereinbart.
Es gilt deutsches Recht einschließlich des UN-Kaufrechts (CISG), soweit dieses anwendbar ist. Zwingend anwendbare Vorschriften bleiben unberührt. Die gerichtliche Zuständigkeit richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder nicht Vertragsbestandteil geworden sein, richten sich die Folgen nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere § 306 BGB. Eine unwirksame Regelung wird nicht automatisch durch die wirtschaftlich weitestgehende zulässige Regelung ersetzt.